Wie sieht Armut aus?

Isabel Prahl und Maximilian Kaiser haben zusammen ein Video erstellt, einen Kurzfilm. In dem Film geht es um die Fantasie eines Kindes, um Armut und soziale Toleranz.

Die Geschichte erzählt den Tag eines kleinen Jungen, wie er ihn erlebt und durchlebt. Der Film ist dabei so ehrlich und echt, dass er zum Nachdenken anregt – und das bei einer Spielzeit von gerade einmal einer Minute. Nur eine Minute – in dieser Zeit schafft es manch professioneller Werbefilmer nicht einmal, seine Message rüber zu bringen. Schaut euch also einmal das folgende, kleine Filmchen an. Und dann fragt euch einmal selbst:

Wann habt ihr das letzte Mal Abenteuer erlebt?

Idee/Regie: Isabel Prahl (KHM)
Kamera/Schnitt: Maximilian Kaiser (FH Dortmund)

(via)

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3 Antworten zu “Wie sieht Armut aus?”

  1. Anne 26. Juli 2010 bei 01:55 #

    Andre, dies ist wiedermal eine dieser Empfehlungen, warum ich so gern auf deinen Blog komme.
    Der Film regt wirklich zum Nachdenken an. Natürlich ist er in erster Linie sehr, sehr traurig. „Kinderarmut“ ist unglaublich schlimm, besonders wenn sie derart grob von anderen gewürdigt wird.
    Aber der Film – und das mag nur mein Empfinden sein – zeigt auch, dass man selbst in den schwierigesten Situationen etwas Lebenswertes findet.

    Ich weiß gar nicht, wie es derzeit in der deutschen Medienwelt aussieht, aber ich kann mir vorstellen, dass es gut wäre, solche Filme auch mal zu den besten Werbezeiten im deutschen TV auszustrahlen! Vielleicht würde das viele Leute zum Nachdenken anhalten.

    Schön, dass du ihn auf deinem Blog gezeigt hast!

  2. dirk 6. August 2010 bei 06:54 #

    Ich lebe in Asien und wer da mal einen der Slums besucht hat wird nie wieder über Armut in Deutschland reden. Kinder die mit ihren eigenen Exkrementen spielen ist da nur ein Beispiel.

  3. andre 6. August 2010 bei 09:02 #

    Dirk, da misst du aber auch mit zweierlei Maß.
    Nur, weil es Menschen irgendwo anders noch viel schlechter geht, bedeutet das ja nicht, dass wir vor unserer eigenen Tür nicht mehr aufpassen müssen.

    Sicherlich gibt es viel Armut in der Welt, und ein jeder in der „westlichen Welt“ trägt sein bisschen dazu bei.
    Die Armut in Asien kann ich jedoch nur schwierig beeinflussen, die hier bei mir im Ort jedoch deutlich einfacher. Oft genügt es ja schon sein eigenes Verhalten anzupassen und es diesen Menschen deutlich einfacher zu machen.

    Achja…
    Und wenn du über die Armut in Asien nachdenkst, dann bist du bestimmt auch Vegetarier, oder?
    (Warum und wieso das zusammen hängt erfährst du unter http://veg-tv.info/Vegan )

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