Googles Angriff auf Bremen – die Zweite

Bereits vor einigen Tagen berichtete ich über die Google Streetview Autos in Bremen. Inzwischen ist dies auch bei den Medien der Region angekommen und es wird fleißig berichtet. So hat sich zum Beispiel auch ein TV Team von “Buten und Binnen” an die Fersen des Fahrers gesetzt und versucht diesen “mit eigenen Waffen” zu schlagen.Nun kann sicherlich der Fahrer nichts für seine Arbeit, dieser dürfte ohnehin froh sein einem regelmäßigem Erwerb nachgehen zu können, aber sehr erfreulich ist hier die Tatsache, dass auf diese Weise zumindest ein Teil der Fotos unbrauchbar bzw. ein Protest sichbar wird. Auch der Weser Kurier nahm sich dem Thema an.

Unverständlich dagegen sind für mich die Kommentare im GWB. Die Kommentatoren dort bezeichnen sich selbst als “Nerds”, scheinen jedoch keinerlei Gefühl für Begriffe wie “Privatsphäre”, “Datenschutz” oder auch “Big Brother” zu haben. Gut, Google nutzt und vernetzt die gesammelten Daten noch nicht (zumindest macht man uns dies Glauben), aber wer sagt denn, dass Sie dies zukünftig beibehalten. In der Geschichte gibt es wohl keinen vergleichbaren Fall, in dem ein einzelnes Unternehmen (Gruppe von Menschen) derart viele Daten über (andere) Menschen gesammelt hat.

Es bleibt also abzuwarten, wie es weiter geht mit Google & Co.
Ich für meinen Teil möchte weder meine Wohnung noch mich selbst in Streetview finden.

[via GWB]

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