Internet: Flirten 2.0 oder was?

Früher:

Er steht in der Schule an der Wand, guckt schüchtern zu ihr rüber, schaut wieder weg, redet mir Freunden, schaut wieder hin, die Blicke treffen sich… Er geht zu ihr rüber, lädt Sie ins Café ein, man unterhält sich, lacht, scherzt. Nach dem Eiscafé geht es dann auf einen Spaziergang in den Park, die Hände treffen sich, Händchenhalten, immer wieder verliebte Blicke. Dann eine Lichtung, man bleibt stehen, nimmt sich in den Arm… und küsst sich.

Und heute?

na-das-is-doch-mal-tolles-flirten-und-werben

Tja, heute ist man halt direkter. Frauen können dank dem Internet offener zeigen, wenn Sie sich für jemanden interessieren – oder nicht? Ich fand das damals noch sehr schön, denn das Balzverhalten, das gegenseitige Umwerben – das war doch irgendwie auch schön. Da kann das Flirten im Internet dann doch nicht mithalten.

Oder bin ich nun schon ein Angehörige der „ach-so-altmodischen“ Generation „der Alten“?

Aber

Auf diese Weise läßt ich hervorragend werben. Nicht zuletzt der Flashmob von Westerland am vergangenen Wochenende hat gezeigt, wie viel Macht in den sozialen Netzen steckt. Ein ausreichend großes Netzwerk kann schnell dazu führen, dass eine Werbebotschaft sich potentiell verbreitet. Ich kenne bereits zwei sehr gute Beispiele von Veranstaltern aus unserer Region, die fast auschließlich ihre Veranstaltungen über das Studenten-Verzeichnis bewerben.

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