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Ein neues Familienmitglied

Beispiel: Cavalier King Charles Spaniel von Flickr Alexis Lamster

Nun lebe ich ja schon etwas länger mit meinem Schatz zusammen und irgendwie fehlte uns doch etwas zum Glück. Wir waren beide mit Tieren aufgewachsen und so vermissten wir die Nähe und Liebe unserer Katzen und Hunde.

Nach reichlicher Überlegung steht nun jedoch fest:
In wenigen Wochen wird ein stolzer Cavalier King Charles Spaniel Rüde in unser Heim einziehen.

Die Rasse

Wir hatten zu Anfang lange überlegt, welche Rasse es werden sollte. Anfangs schauten wir häufig auf die Webseiten der Tierheime und Tierschutzorganisationen hier in und um Bremen und suchten dort nach einem passenden Begleiter. Leider waren nur wenige passende dabei und irgendwie hatten wir dann immer wieder ein schlechtes Gefühl.

Letztlich waren es aber auch ein paar wichtige Punkte, die zwingend in die Überlegung mit einfließen mussten:

  • Da wir in einem Mehrparteienhaus leben, muss unser Hund zu einer ruhigen Natur neigen.
  • Wir lieben es zu kuscheln – das sollte unser Hund auch!
  • In Puncto Aktivität suchten wir einen robusten Hund, der viel Ausdauer hat, aber auch durchaus mal einen Tag ohne Auslauf auskommt.

Die Entscheidung fiel dann nicht einfach so auf die Rasse, sondern wir sagten uns, dass wir uns diese und andere anschauen und wenn ein Hund uns aussucht, werden wir diesem ein Heim geben.

Die Vorfreude

Heute war es dann soweit und wir besuchten eine Züchterin in Dörverden. Dort angekommen wurden wir direkt freundlich begrüßt und mit den wichtigsten Fakten (Mutter, Vater, Gesundheit, …) versorgt und durften dann die “Kinderstube” anschauen. Kurz noch desinfiziert, dann durften wir die kleinen auch “Hautnah” erleben.

Unser kleiner CavalierDabei zeigt sich vor allem ein kleiner Rüde als besonders forsch. Immer wieder zog es ihn zu uns, weg von den anderen dreien.  Wir schauten uns die vier genau an und unterhielten uns nebenbei mit der Züchterin. Zwischen uns und den Welpen wimmelte dann noch die Mutter hin und her und versuchte sich ihre Streicheleinheiten abzuholen.

Letztlich war es der kleine, der uns auswählte. So kam es also, dass wir uns für den kleinen entschieden. Nun werden wir in den kommenden Wochen zusammen mit der Züchterin langsam an den kleinen ran gehen. Die Züchterin legt auch sehr viel Wert darauf uns die nötigen Werkzeug mit an die Hand zu geben und so bekamen wir direkt ein paar “Aufgaben” mit nach Hause:

  1. Ein altes T-Shirt aussuchen, welches nach uns riecht und für die Welpen zur “Duftgewöhnung” geopfert wird.
  2. Ein Welpen Spielzeug aussuchen und mit unserem Duft belegen, damit der kleine ein Spielzeug hat, dass unseren Duft trägt.
  3. Ein kleines Halsband aussuchen, welches der kleine zur Gewöhnung an die Leine tragen soll.
  4. Einen Namen finden, damit die Züchterin den kleinen schon an seinen neuen gewöhnen kann.

Bei unseren nächsten Besuchen erwarten uns dann weitere Aufgaben und “Lehrstunden” – und wenn wir in ca. einem Monat den kleinen dann mitnehmen, gibt es eine kurze Hundeschule.

Wir sind also gespannt auf die kommenden Wochen, unser neues Familienmitglied und unsere Hausaufgaben.

Fotos:
CC by Alexis Lamster
© by “Züchterin” moyra27

13 Antworten auf „Ein neues Familienmitglied“

Ja, sehr süß, wobei das ja alle Welpen sind.
Aber auch die Erwachsenen Tiere sind verdammt Süße, zutrauliche und fröhliche Wesen!

Das glaube ich!
Meine Schwester hat auch gleich nach gefragt, ob wir denn vorbei kommen mit dem Süßen. 😉
Der wird sicher die Herzen aller im Sturm erobern…

Nach deinem Kommentar bei uns im Blog muss ich doch gleich mal gucken was für ein Monster deine Handys zerlegt 😉 Was soll ich sagen: HINREIßEND 🙂 Wünsche euch ganz viel Spaß mit dem Zwerg. Ich bin zwar sehr froh, dass Chester inzwischen erwachsen ist( ich fand seine Welpen/ Junghund-Zeit zwar wunderschön aber sehr sehr anstrengend) , aber jedes Mal wenn ich einen Welpen sehe muss ich mich doch sehr zusammenreißen den Gedanken „Zweithund“ aus meinem Gehirn zu schieben 😉

hihi, lass dich nicht von dem süßen Aussehen täuschen… der kann ein echter Teufel sein.
Zum Glück schläft er aber inzwischen die Nacht durch, von daher ist es nicht mehr sooo anstrengend wie noch vor einiger Zeit. 😉

Oh, er schläft schon durch! Krass! Ich musste gefühlte Jahre alle zwei Stunden mit dem Monsterwelpen raus, bis ich irgendwann gemerkt habe, dass er gar nicht wirklich raus MUSS, sondern einfach Lust hatte Nachts ein bisschen auf der Straße herumzuschnüffeln und das alles für ein unheimlich lustiges Spiel hält. Seitdem weiß ich, dass Welpen niedlich sind weil man ihnen sonst irgendwann den Hals umdrehen würde 😉

Ein sehr interessanter Text. Mich hat es schon immer interessiert, wie sich Hundehalter für einen Welpen entscheiden und welche Kriterien für sie wichtig sind. Wichtig ist natürlich, dass die Züchterin gut ist und euch hilft. Zu empfehlen ist auch http://www.welpenclub.com/. Auf dieser Seite findet ihr auch viele Infos über Welpen. Ach jaaaaa, auch wir hatten diese Zeiten, als unser Kleiner noch ein Welpe war 🙂

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