Das Supertalent = Superverarsche?

Beginn der Sendung:

Gleich nach dem Auftritt sind die Leitungen geschaltet, Sie können direkt anrufen!

Ach, das ist ja schön. Und so fair! Herrlich.
Gehen wir mal davon aus, dass bei dieser Sendung soetwas wie Dramaturgie und Planung (Werbung, Vermarktung, etc) keine große Rolle spielen und somit tatsächlich die Gewinner über die Zuschauer ermittelt werden. Dann gibt es doch zwischen dem ersten und dem letzten Auftritt eine gewisse Differenz. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass einer der 5-6 Millionen Zuschauer vorab für einen, noch nicht auf der Bühne gestandenen Act anruft?

Fair ist das nicht. Aber wer glaubt schon, dass es bei RTL fair zugeht. Glaubt denn noch jemand an gutes Fernsehen?

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8 Antworten zu “Das Supertalent = Superverarsche?”

  1. DDH 25. November 2008 bei 18:25 #

    Na Hauptsache, Christoph Haese hat es trotzdem (Startnummer 07) ins Finale geschafft! Hab ja auch mein Scherflein zu beigetragen! 😉

  2. Olaf 27. November 2008 bei 20:26 #

    Die beiden niedlichen Schwestern sind rausgeflogen, obwohl sie ihren Auftritt zeitig hatten ;-(.

  3. lola rodriguez 30. November 2008 bei 18:29 #

    Hi alle zusammen,
    Das hattte gerstern Abend nichts mit Talent zu tun das war nur Mitleid…. Hallo es gibt 3,nochwas mil. Hartz 4 Emfänger…

  4. Christian 1. Dezember 2008 bei 16:21 #

    Fands sehr schwach, dass Hirte schon wieder das gleiche Lied gespielt hat. Wir wissen inzwischen, dass er weiss wie das geht… Mit den Special Effects und dem ganzen drumrum wurde er aber praktisch zum Sieg getragen.Bohlen hat es ja zu einer sozialen Pflicht erhoben, für ihn anzurufen. Ein unwürdiges Ende für die Sendung.

  5. Sergej 1. Dezember 2008 bei 17:39 #

    Es war ganz klar Manipulation im Spiel, die zum Himmel stinkt. Und das ist nicht nur meine Meinung! Ein abgekartetes Spiel!

    Das wahre Supertalent war eindeutig der Trapez-Titan Christoph Haese!

  6. DDH 1. Dezember 2008 bei 18:41 #

    Besser hätte auch ich das Unbehagen über das Rührstück „Der gute Hirte“ nicht auf den Punkt bringen können als mein liebstes Boulevard-Online-Magazin (man will ja von Zeit zu Zeit auch mal unpolitisch unterhalten werden) Letmeentertainyou.de:

    „Doch wie schon bei der vergangenen „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel bleibt ein übler Nachgeschmack: Die oftmals einseitige Berichterstattung über die Castingkandidaten sowie allzu deutliche Jury-Statements sorgen für eine klare Wettbewerbsverzerrung.

    Natürlich gewinnt immer wieder der Hartz-IV-Empfänger, der im Idealfall noch weitere Leidensgeschichten mitbringt. Denn genau der lässt sich am besten vermarkten und beschert RTL ein emotionales und quotenstarkes Tränenfinale!“

    DDHs letzter Beitrag Supertalent: Es bleibt ein übler Nachgeschmack!

  7. Sandra 2. Dezember 2008 bei 21:34 #

    Also die Aussage vom DDH finde ich klasse, das Zitat auch. Das fasst in wenigen Worten zusammen, wie Superstars, ok VERMEINTLICHE Superstars, heute gewählt werden – nach Mitleid und nicht nach Können.

    Und was das Ende vom Lied ist, sieht man ja. Weiß heute noch irgendwer, wer die erste Staffel von DSDS gewonnen hat? Also ich nicht. Und warum? Weil die vermeintlichen Superstars alle nach ein paar Monaten in der Versenkung verschwinden, nämlich dann, wenn die neue Staffel an den Start geht und sie vom Sender nicht mehr ohne Ende gepusht werden.

  8. andre 2. Dezember 2008 bei 22:09 #

    Doch!
    Ich weiß es!
    Alexander Klaws *g*
    Der macht jetzt schön Rockmusik… aber ansonsten habt ihr schon recht.

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