Mit Blogging reich werden?

Zugegeben, der Titel ist reißerisch – aber so heiß ist auch das Thema. Nun habe ich über Gerald im Blogschrott Blog ein tolles Video von der vergangenen Republica gefunden. Sascha Pallenberg spricht dort eine halbe Stunde über die Monetarisierung von Blogs und wie er so erfolgreich wurde. Sascha selbst verdient mit seinen beiden Blogs netbooknews.de und netbooknews.com monatlich mehr als 10.000 Euro und kann sich mittlerweile leisten vier Blogger zusätzlich zu beschäftigen.

Einige werden diesen Vortrag sicherlich schon gesehen haben, allen anderen möchte ich ihne aber noch einmal wärmstens empfehlen. Sascha erzählt hier sehr gut, wie die „Arbeit“ als Blogger aussieht und warum es eben kein „Traumberuf“ oder „Nebenjob“ sein kann, sondern zu einem „Lebensstil“ avancieren muss. Daher auch ein gutes Mahnmal an alle, die meine mal eben ein paar Euro mit ihren Blogs verdienen zu können.

Ich habe für mich bereits einige gute Punkte heraus ziehen können und werde schauen, wie ich diese anwende. Bei meinen Bloggingaktivitäten geht es aber auch weniger ums Geld verdienen als mehr um den Spaß an der Sache bzw. mein dringliches Mitteilungsbedürfnis 😉

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9 Antworten zu “Mit Blogging reich werden?”

  1. Anne 31. Mai 2010 bei 23:18 #

    Du betreibst doch auch einige größere Seiten/Blogs, oder? Was denkst du, kann man mit Blogs wirklich reich werden? Und würdest du Blogs, wie unsere Australien-Blogs dazu nutzen oder sie eher dem Leser zu Liebe ganz „naturell“ lassen? Ich hab meins jetzt wieder gänzlich werbefrei gemacht. War es eine richtige Entscheidung?

  2. andre 1. Juni 2010 bei 07:09 #

    uhh, was heißt „einige größere“? 😉
    Wirtschaftlich erfolgreich bin ich dabei weniger – da ich mich dazu entschieden habe dies rein aus „Spaß an der Freude“ zu machen.

    Ich denke aber, dass Sascha schon vollkommen Recht hat:
    Man kann jedes Blog und jedes Thema monetarisieren. Kann man mit Blogs reich werden? Vielleicht, aber wie so oft im Leben ist das wohl eher schwierig.

    Unsere Australien-Blogs geben sicher viel her und könnten insbesondere bei einer englischen Adaptierung sehr viele Besucher ansprechen. Hierzu wäre es aber auch notwendig täglich mehrere Artikel zu schreiben und mit individuellen Inhalten zu versehen. Dazu dann passende Werbung selbst verkaufen, etwa an Reisedienstleister.
    Ich denke da ließe sich viel machen – aber es ist auch mit viel Arbeit verbunden.

    Es spricht daher vieles auch dafür, dass man/wir das ganze nur als Hobby betreiben 😉

  3. Anne 1. Juni 2010 bei 21:43 #

    Ja, „viel Arbeit“ … das schreckt mich dabei total ab, ich möchte lieber Australien genießen, anstatt den ganzen Tag vor dem PC zu sitzen. Sieht man vermutlich auch an meinem unstetigen Blogeinträgen. Wenns Sommer wird, bin ich eh nur draußen. Für mich ist es schwer nachzuvollziehen, dass sich andere wirklich die Zeit nehmen, ganze Australien-Communities hier aufzubauen. Aber wenn man davon lebt, hat man wohl keine andere Chance.

  4. andre 1. Juni 2010 bei 21:52 #

    Ach, sieh es mal so:
    Du kannst als Blogger/CM von überall aus Arbeiten, egal ob zu Hause im Keller *kicher*, am Strand in der Sonne oder in der Opera House Bar.
    Aber es stimmt schon… sowas ist mehr ein Lebensstil als eine reine Arbeit. Abschalten gibt es da nicht. Ich hab es nach bald 7 Jahren als CM auch langsam digge und suche Abwechslung

  5. Anne 1. Juni 2010 bei 22:20 #

    Ja, das mein ich. Wer für sowas „abzeichnet“ muss wissen, dass es ein Rund-Um-Die-Uhr-Job ist. Da gibt es nicht allzu viel nebenher. Deshalb wirst du auch kaum einen richtigen Surfer, Surflife-Saver, Hiker etc. für sowas gewinnen können. Sie alle haben einen anderen Lifestyle gewählt. Und glaub mir, ich weiß wovon ich spreche 😉 Ich bin eine von den „Aktiven“. Einen Laptop ständig mit rumzuschleppen, wäre für uns ein Disaster.

  6. David | Digitales Wissen 19. März 2011 bei 18:17 #

    Cooles Video! Meiner Meinung nach sollte man nicht das Bloggen wegen dem Geld anfangen. Wenn man gern über sein Thema spricht und Ausdauer beweist kann man genug verdienen, um glücklich zu sein.

  7. Christa Herzog 21. Juni 2011 bei 09:36 #

    Pallenberg schreibt also über Netbooks and vermarktet sie und macht 10.000 Euro monatlich. Dafür arbeitet er, so sagt er, den ganzen Tag. Bei Amazon macht man 4 bis 8 Prozent. Vielleicht hat er etwas mehr ausgehandelt. Die Niche Netbooks ist groß. Er muss also mehrmals im Tag einen Post publizieren. Die großen Internet Marketer, die so eine Miillion im Monat machen, machen Ihre eigenen Produkte. Ist wie in der Offline-Welt: Der eine hat ein Geschäft und ein anderer die Fabrik, die die Geschäfte beliefert.

  8. Tim S. 14. Juli 2012 bei 21:48 #

    Möchte als einer der wenigen auch gerne etwas
    gegen den Strom erzählen 😉

    Pallenberg hat in seinem Vortrag von Monetarisierung
    gesprochen. Doch wie monetarisiert er seinen Blog?

    Ausschließlich durch Werbung und Affiliate-Marketing.

    Ich rate JEDEM, der wirklich unabhängig Geld verdienen
    möchte, auf Werbung zu verzichten. Andere Methoden
    sind wesentlich lukrativer, als ein mit Werbung
    zugepflasterter Blog.

    Sascha Pallenberg ist ein Profi vor dem ich echt meinen
    Hut ziehe, und ich stimme ihm vollkommen zu, als er mal
    gesagt hat, zwischen Deutschland und dem englisch-
    sprachigen Markt liegen fast 10 Jahre (!) Entwicklung.

    Leute, echt. Denkt an eure Stärken, an euer Fachwissen,
    vermarket eure Hobbies & Leidenschaften. Dann müsst
    ihr nie wieder arbeiten und Verdienste von 20.000 EUR
    müssen kein Traum bleiben.

    Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber es soll ja ein
    Kommentar bleiben 😉

    An Christa, falls du das irgendwann mal liest: Stimme dir
    ebenfalls zu, genau diese Gedanken machen sich noch
    viel zu wenige. Werbung & Affiliate ist immer abhängig,
    passives und unabhängiges Einkommen lässt sich nur
    mit eigenen Produkten realisieren.

    Schöne Grüße!

    Tim

  9. AndréG 30. Juli 2012 bei 16:55 #

    Hallo Tim,
    vielen Dank für deinen Kommentar.
    Und natürlich hast du auch vollkommen recht. 😉

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